Ja, die komische Tante hat was über sich geschrieben, hört hört!
Ich hasse dieses tiefgründige Gelaber, ich hasse sowieso viel. Ich tendiere auch nicht dazu, hier hinzuschreiben, dass ich den Sommer mag, denn den mögen doch wahrscheinlich die meisten, oder nicht? Einen Menschen macht das aus, was er nicht mit ganz so vielen gemeinsam hat. Zum Beispiel die Tatsache, dass ich total auf geputzte Zähne abfahre. Ich liebe den muffigen Geruch und die Atmosphäre in alten Kirchen. Ich habe immer gute Laune und trotzdem kann man mir leicht die Stimmung vermiesen. Ich mag alles, was mit Schokolade zu tun hat, aber keine Schokoladentafeln. Ich liebe beim Frühstück den Kontrast zwischen kaltem Orangensaft und heißem Milchkaffee und ich liebe Oliven. Und am Besten schlafe ich in Gesellschaft von anderen Menschen ein, bei DVD-Abenden auf dem Sofa oder im Auto, wenn es regnet oder in T.'s Arm.
Ich bin trotzig und das geht so weit, dass ich nicht atmen würde bis ich umkippe, wenn mich jemand dazu herausfordern würde. Oder ich nicht mehr rede, wenn jemand sagt, ich soll mal kurz leise sein. Ich bin nicht beleidigt oder nachtragend, nur unvernünftig und stur. Ich esse zu wenig und beschwere mich ständig darüber, dass ich Hunger habe. Ich kritisiere gerne Andere, ja wirklich, das macht mir richtig Spaß. Leuten ihre eigenen Fehler gegen den Kopf zu werfen. Und wenn mich jemand provoziert, dann geh ich immer darauf ein, dann werd ich richtig zickig. Ich mag keine Witze auf Kosten anderer Leute und keine Schadenfreude. Lästerei ist nur zu verantworten, wenn das Opfer einem etwas angetan hat. Ich raste schnell aus und das besonders, wenn jemand versucht, mich zu bevormunden, mir etwas zu verbieten, vorzuschreiben. Mode ist außerdem nicht das Wichtigste auf der Welt, auch wenn manche vielleicht denken, das träfe bei mir zu. Und übertriebene Selbstdarstellung ist ganz ganz fürchterlich (besonders in Verbindung mit Modeblogs, so nach dem Motto: "Guckt mich an, wie toll ich bin! Mein Stil ist der Coolste, ich krieg die meisten Abonnenten!" Ungerechtigkeit wird mit Nichtbeachtung oder Revolution bestraft. Ich hasse das System. Dass man in die Schule geht, um zu arbeiten, um eine Familie zu gründen, um zu sterben. Und dass man dabei vergisst, wofür man das tut, denn das einzig Wichtige im Leben ist das Glück. Und nett zu den Menschen zu sein, die es verdient haben.
Ich sagte ihm damals, der Ring würde mich an das Universum erinnern. Der Stein in der Fassung war dunkelblau und hatte bronzefarbene, glitzernde Pünktchen. Sie funkelten damals wie Sterne, besonders, wenn man sie ins Licht hielt. Verwunderlicherweise tun sie das immer noch.
This is how it works You're young until you're not You love until you don't You try until you can't You laugh until you cry You cry until you laugh And everyone must breathe Until their dying breath
No, this is how it works You peer inside yourself You take the things you like And try to love the things you took And then you take that love you made And stick it into some Someone else's heart Pumping someone else's blood And walking arm in arm You hope it don't get harmed But even if it does You'll just do it all again